Montag, 4. August 2014

Wolkenwesen




In den Wolken wohnen Wesen
die du schon lang' nicht mehr geseh'n.
Seit du einst ein Kind gewesen,
ist täglich viel zu viel geschehn.
 
Mit starrem Blicke geradeaus,
im Sinn nur den Geschäftstermin,
siehst du nicht oben jene Maus
über ein Meer aus Käse zieh'n.
 
Hasen hoppeln, hüpfen heiter.
Bäume quellen, werden Quallen,
und von einer Wolkenleiter
wird gleich eine Sanduhr fallen.
 
Viel zu schnell verrinnen Zeiten,
während dich Geschäfte treiben.
Ewig währen Wolkenweiten,
doch du kannst nicht stehen bleiben.
 
Leicht wär' es den Kopf zu heben,
zu erinnern sich an Zeiten,
als da Träume war'n vom Leben
und endlosen Wolkenweiten.
 
Erwachs'ne still die Sehnsucht quält:
Sie wünschen sich das Glück zurück.
Nur Kinder wissen noch was zählt.
Den Eltern fehlt der Blick fürs Glück
 
 
© Jürgen Winkler
 
 

 
Dieses Foto konnte ich gestern Abend machen. Das Gedicht dazu fand ich im "Netz".
Danke an Jürgen Winkler. Ich finde den Text perfekt zu diesem Bild.
 
Eine schöne Woche wünscht Euch
ZamJu
 
 
 
 


Kommentare:

  1. Ich liebe Wolken...bzw Himmelbilder...sie sind oftmals so traumhaft schön.Tolles Gedicht dazu...

    LG KLaudia

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  2. so ein wunderschönes Foto, ein traumhaft schönes Gedicht, -da steckt wirklich eine Menge Wahrheit drin.
    Ich liebe die Wolken und seh darin immer noch die seltsamsten Figuren.
    liebe Grüße
    Gerti

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  3. Bin gerade auf deinen Blog gestolpert und wurde mit diesem wunderschönen Foto belohnt und einem Gedicht obendrauf. Sehr gut ausgewählt, passt perfekt.
    Ich wünsche dir einen schönen Abend und bis bald - Stine -

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