Donnerstag, 15. Januar 2015

Ich habe da noch ein paar Plastikflaschen übrig

Nachdem meine Outdoor-Aktivitäten durch diese blöde Grippe ausgebremst wurden, es mir gestern aber zumindest schon so gut ging, dass ich ENDLICH mal wieder was werkeln konnte, habe ich mich daran gemacht, ein Vogelfutter-Häuschen zu machen. JA - selbst hier freuen sich die Vögel über zusätzliches Futter, auch wenn es nicht gerade schneit und frostet.
Es gibt eine Menge Vögel um unser Haus herum. Mein Favorit ist dabei der Kardinalvogel. Leuchtend rot - was für eine Farbe!
Also habe ich entsprechendes Futter gekauft und soeben das Futterhäuschen aufgehängt.

Nun warte ich auf den Augenblick, wo es mir evtl. gelingt, ein Foto von diesem wunderschönen Vogel zu "schießen".



 
Ein paar Anregungen habe ich mir im weltweiten Netz geholt und der Rest ergab sich so.
Ich brauchte
  • Eine mittlere Plastikflasche
  • Eine große Plastikflasche, von der ich den unteren Teil für das "Dach" hergenommen habe. Den Schraubverschluss der mittleren Flasche habe ich mit Heißkleber befestigt, dann das Ganze durchgebohrt und oben zum Aufhängen ein übrig gebliebenes End-Teil von einem Gardinenspannseil angebracht. Wenn also die Flasche leer ist, kann man das untere Teil einfach abschrauben und braucht nicht die Aufhängung zu entfernen.
  • Die drei Futterplätze sind zwei Plastiklöffel mit einem kleinen Loch darüber - ganz durchgeschoben und ebenfalls mit Heißkleber befestigt und ein etwas größeres Loch mit einem kleinen "Dach", wo ich unten einen etwas größeren Schraubverschluss halb abgeschnitten drangeklebt habe, der zusätzlich auf einem ganz durchgeschobenen Holzstäbchen sitzt.
  • Der Rest ist "künstlerische Freiheit":-) Die bunten "Aufkleber" waren übrigens ursprünglich für Fingernägel gedacht und die hat eine Freundin "spendiert". Die ausgeschnittenen Löcher habe ich noch mit der leeren Heißklebepistole geglättet, damit keine scharfen Kanten vorhanden sind. Zum Schluss wurde alles mit Klarlack besprüht, damit es auch eine Weile hält. Ach ja, innen habe ich noch einen breiten Streifen von einer Plastikflasche quer befestigt, damit zusammen mit den durchgesteckten Plastiklöffeln ein paar "Stopper" vorhanden sind und das Futter eben langsam nachsickert. (Oh je, gut erklären kann ich wirklich nicht.)
Es hat Spaß gemacht und ich glaube, ich werde noch eines produzieren.
 
Und da es Donnerstags immer rumst, rumst mein Futterhäuschen auch mit.
 
Liebe Grüße und bleibt gesund
 
ZamJu
 
 

Kommentare:

  1. liebe Angelika,
    was man alles aus Plastikflaschen zaubern kann - genial!
    Somit sind die Aufkleber für Fingernägel auch noch mit verwertet.
    Schaut super aus - und jetzt hoffe ich dass Du den schönen Gast bald vor die Kamera bekommst.
    liebe Grüße
    Gerti

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  2. Liebe Angelika,
    was für ein toller Futterplatz!!! Und ich habe soo lange nach einer schönen Idee gesucht, aber bisher nichts gefunden :)) Großartig!!
    Ganz herzliche Grüße
    Petra

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